Jesus spricht: ...denn ich lebe und Ihr sollt auch leben Joh.14 / 19

Unser Motto: „Nächstenliebe die bis Tansania reicht.“

Liebe Tansaniafreunde

Dieses Jahr 2020 wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Medizinisches Personal in den Krankenhäusern, in den Pflegeeinrichtungen und auch in den Ambulanzen wurde schon mal gelobt. In südlichen Ländern wurden sie von den Balkonen herab beklatscht. Manche sprachen von Helden.

Dies hätten eigentlich auch tansanischen Pflegekräfte wie die Oberschwester des Krankenhauses, Frau Magreth Mrema, verdient gehabt. Sie sind nicht einfach davongelaufen angesichts eines Virus, das keiner so recht kannte. Sie haben trotz der mangelnden Ausrüstung und der sehr beschränkten Schutzmaßnahmen durchgehalten.

Blessing Kisanga vom Machame Hospital schrieb uns am 12. Mai 2020, einen längeren Brief mit folgendem Abschluss Satz:  Wir können nur alles Menschenmögliche tun und beten, dass wir diese Corona-Situation als Personal und auch als Krankenhaus überleben.

Von unserer Unterstützung konnten sie unter anderem Schutzausrüstung im Land kaufen.

Machame Hospital

Seit 1.November gibt es einen neuen Chefarzt. Er heißt Dr. Alfred Mapunda und er hat in der Tanga-Region schon mal ein kirchliches Krankenhaus geleitet. Sein Vorgänger, Chefarzt Dr. Amon Michael Mollel bat um die Entbindung von der Leitungsfunktion gebeten. Er würde am liebsten seinen Schwerpunkt auf die Behandlung von Patienten legen. Tatsächlich wurde seinem Wunsch stattgegeben und er arbeitet auch weiterhin im Machame Hospital. Das ist wohl etwas ungewöhnlich, aber durchaus positiv zu werten. Mit dem neuen Chefarzt haben wir schon Kontakt aufgenommen.

Karatu Hospital

Der Chefarzt Dr. Heriel Zakaria kniet sich mit aller Energie in seine Führungsaufgabe am Karatu Hospital hinein. Bei seinem Wunsch, den Operationssaal auf einen guten Zustand zu bringen, hat vor allem das Dekanat Altdorf geholfen. Sie hatten aus ihrem Karatu-Markt so viele Erlöse übrig, dass sie einen großen Teil der Wünsche befriedigen konnten. Den besonderen Wunsch eines modernen Narkosegeräts müssen wir wohl alle schuldig bleiben.

Medikamentenhilfe

Die Unterstützung der Krankenhäuser durch Notfallmedikamente, Infusionsflüssigkeiten, OP-Handschuhe, Schutzmasken, Labor-und Röntgenzubehör in Höhe von 60.000 € pro Jahr konnten wir auch diesmal durch die treue Spendentätigkeit aufrechterhalten. Damit konnte unzähligen Patienten und Patientinnen geholfen werden. Besonders ist da auch an Kaiserschnitt-Operationen, Versorgung von Unfallverletzten und von schwerkranken Kindern zu denken.

Wenn die Corona-Situation auch in Tansania einen Teil der Patienten abgeschreckt hat, Krankenhäuser aufzusuchen, so gelingt es durch eine Normalisierung des Öffentlichen Lebens, seit Juni das Vertrauen zurückzugewinnen.

Dank

Ohne Ihre Spenden könnten wir die Unterstützung der beiden Krankenhäuser in Machame am Kilimanjaro und in Karatu an der Serengeti-Steppe nicht durchhalten. Der tansanische Staat wird wohl wegen des wirtschaftlichen Einbruchs durch Corona viele finanzielle Zusagen nicht einhalten können. Umso mehr sind unsere Hilfen für kirchliche Krankenhäuser weiterhin erforderlich.

Vielen Dank für all Ihre Hilfe. Bleiben Sie der Medizinischen Notversorgung Tansania (M.N.T.) weiterhin gewogen. Wir werden Sie nicht enttäuschen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Dr. med. Fritz Seiler

 

   
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